IMPRINT

This Website is created by and for:

Company 11 GmbH

Company 11 GmbH

Managing Director / Geschäftsführer: Lukas Werlich

Adress: Dietzgenstr. 36, 13156 Berlin, Germany

Phone: +49 176 43611701

E-Mail: contact@company11.de

Steuernummer: 37/253/52412

USt-IdNr.: DE356153663

Commercial register: HRB 244126 B 

Register court: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

TERMS AND CONDITIONS

Terms and Conditions on German:

§ 1 Geltungsbereich/Allgemeines

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen der Company 11 GmbH (im Folgenden AN genannt) und dem Kunden (im Folgenden AG genannt), sofern der Kunde i.S.d. § 14 BGB Unternehmer ist.

(2) Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen werden nur mit einbezogen und ersetzen die widersprechenden Klauseln dieser AGB, wenn die AN diesen zugestimmt hat. Abweichende Individualvereinbarungen sind nach Absprache möglich.

(3) Arbeiten im Sinne dieser AGB umfasst je nach vertraglicher Vereinbarung: Kameraarbeit, Postproduktion (Schnitt, Color Grading, Sound Design etc.), Regie, Drehbuch- und Dispoterstellung, Musikrecherche, Tonaufnahmen, Vorproduktion und ähnliche Arbeiten.

(4) Eine Produktion im Sinne dieser AGB ist die Zusammenfassung sämtlicher vereinbarter Leistungen/Arbeiten des AN.

 

§ 2 Zustandekommen des Vertrages

(1) Der AG hat die Möglichkeit, die Leistung unverbindlich telefonisch oder in Textform anzufragen. Mit einer Anfrage gibt der AG noch kein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.

(2) Auf Anfrage des AG wird ein Angebot bzw. Kostenvoranschlag für die gewünschte Leistung erstellt. Dieses Angebot der AN ist rechtsverbindlich. Vorbehaltlich einer Annahme des Angebots durch den AG hat das Angebot eine Gültigkeitsdauer von 14 Tagen. Nach Ablauf dieser Frist erlischt das Angebot.

(3) Das vorbezeichnete Angebot der AN bedarf keiner gesonderten Form.

(4) Der AG kann das Angebot innerhalb der Frist nur in Textform oder elektronischen Form oder Schriftform annehmen. Mit Annahme ist ein wirksamer Vertrag über die Leistungen der AN zustande gekommen.

(5) Die AN ist nach Absprache mit dem AG berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen, im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des AG in Auftrag zu geben. Zudem obliegt es der AN ohne vorherige Absprache anteilige Arbeiten an Dritte oder externe Dienstleister zu verweisen. Dadurch entstehende Kosten gehen nicht zu Lasten des AG und sind bereits im Angebot enthalten.

(6) Angebote der AN, die diese nach dem Zustandekommen des Vertrages nach diesem Abschnitt auf Erweiterung des Umfangs der Leistung abgibt, sind freibleibend.

 

§ 3 Urheberrecht/Nutzungsrechte

(1) Die von der AN gefertigten Foto- oder Videodateien sind persönlich geistige Schöpfungen und somit urheberrechtlich geschützte Werke im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr. 5, 6 UrhG. Die AN bleibt zu jederzeit Eigentümerin der von ihr angefertigten Werke.

(2) Hinsichtlich der Nutzungsrechte der Foto- oder Videodateien gilt das von den Parteien individuell vereinbarte (ggf. zzgl. Buyout). Sollten keine Vereinbarungen getroffen worden sein, steht dem AG nur ein eingeschränktes Nutzungsrecht für den vom AG bei Vertragsschluss verfolgten individuellen Zweck zu. Änderungen durch den AG bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung der AN.

(3) Das Nutzungsrecht entsteht erst bei vollständiger Zahlung der gesamten vereinbarten Vergütung.

(4) Ein Anspruch auf Nutzung oder Herausgabe von Rohdatenmaterial besteht nicht, es sei denn, es sind abweichende Vereinbarungen getroffen worden.

(5) Ausschließliche Nutzungsrechte an den fertiggestellten Dateien bedürfen einer individuellen Vereinbarung und einer zusätzlichen Vergütung.

(6) Bei Verletzung der vereinbarten Nutzungsrechte durch den AG steht der AN ein angemessener Betrag als Ersatz zu. Zusätzlich kann eine Urheberrechtsverletzung der AN geltend gemacht werden.

(7) Die AN hat zu jeder Zeit das Recht, Auskunft über die Nutzung der fertiggestellten Dateien zu erhalten. Zudem darf die AN Ausschnitte der Dateien für die eigene kommerzielle Werbung und Darstellung nutzen.

 

§ 4 Vergütung

(1) Es gilt die von den Parteien durch das Angebot vereinbarte Vergütung. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Textform.

(2) Mit Erbringung der Leistung durch die AN wird eine Rechnung mitsamt Zahlungsziel gestellt. Das Zahlungsziel beläuft sich auf 14 Tage und beginnt mit Erhalt der Rechnung. Ein Skonto wird zu keiner Zeit gewährt.

(3) Mit Ablauf der Frist für das Zahlungsziel wird nach einmaliger Aufforderung zur Zahlung bei fehlender Reaktion des AG umgehend ein Mahnverfahren eingeleitet.

(4) An- und Abreisen der AN erfolgen in der Regel von Berlin aus. Als Reisekosten werden ab einer Anreise-Strecke von 100km 0,40 EUR (zzgl. USt.) je angesetztem km berechnet. Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die entstehenden Kosten und Spesen in Rechnung gestellt.

(5) Durch den Auftrag anfallende sonstige Kosten wie Stock-Aufnahmen, Musiklizenzen, Materialkosten, Parkgebühren, Porto und Verpackung sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des AG.

(6) Als Zahlungsmittel besteht ausschließlich die Zahlung per Überweisung an das auf der Rechnung angegebene Konto.

 

§ 5 Pflichten der AN

(1) Die AN liefert die geforderte Leistung im vertraglich vereinbarten Umfang. Der AN steht bei ihren Arbeiten der künstlerische Gestaltungsspielraum zu. Mängel die ausschließlich zu Lasten dieses künstlerischen Gestaltungsspielraums gerügt werden, können nicht geltend gemacht werden.

(2) Die AN schuldet die finalen Arbeiten in einem gängigen Dateiformat/Codec (z.B. mp4/H.264).

 

§ 6 Pflichten des AG

(1) Der AG hat dafür Sorge zu tragen, dass der AN alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen (Wegbeschreibungen, Sonderwünsche, etc.).

(2) Der AG stellt sicher, dass an den jeweiligen Standorten das Fotografieren oder Filmen (inkl. Genehmigung für Drohnenaufnahmen) erlaubt ist. Durch Verbote dergleichen gegebenenfalls entstehende Wartezeiten der AN zählen als Arbeitszeit. Bereits vollbrachte Aufnahmen, die einem solchen Verbot unterliegen, werden unverzüglich gelöscht. Ein Anspruch auf diese Aufnahmen besteht nicht. Etwaige entstehende Pausenzeiten der AN während der Videoproduktion vor Ort gelten ebenfalls als Arbeitszeit.

(3) Etwaige Mängelrügen müssen unverzüglich nach Kenntnis in Textform geltend gemacht werden.

(4) Der AG trägt das Risiko für alle Umstände, die von der AN nicht zu vertreten sind; u. a. Witterungszulagen bei Außenaufnahmen; rechtzeitiges Bereitstellen von Produkten; Präsenz der Requisiten, soweit die Beschaffung dem AG obliegt; Reisesperren; Nichterscheinen von angekündigten Bevollmächtigten des AG; Nichterscheinen von Modellen; Erkrankungen wie z.B. Corona des AG oder seiner Erfüllungsgehilfen sowie höhere Gewalt (wie z.B. Streiks, Überschwemmungen, Seuchen wie Epidemien und Pandemien, soweit ein Gefahrenniveau von mindestens „mäßig“ durch das Robert-Koch-Institut festgelegt ist).

(5) Sollte der AG die Produktion aus Gründen, die der AG zu vertreten hat, absagen bzw. kündigen, so hat der AG die für die Produktion vertraglich vereinbarte Vergütung zu entrichten. Die AN müssen sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was sie infolge der Aufhebung des Vertrages an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Sollte der AG einzelne Produktions- bzw. Drehtage verschieben, so hat der AG die dafür bereits jeweils angefallenen Kosten zu tragen.

 

§ 7 Haftung

(1) Die Haftung für vertragstypische, vorhersehbare Schäden, sowie für vertragliche Nebenpflichten wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Zudem haftet die AN jederzeit für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.

(2) Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung der fertiggestellten Dateien ist der AG für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich.

(3) Die verschuldensunabhängige Haftung auf Schadensersatz für anfängliche Mängel gemäß § 536a Abs. 1 BGB ist ausgeschlossen.

 

§ 8 Abtretung, Aufrechnung, Zurückbehaltungsrechte

(1) Die nachfolgenden Absätze dieses § 9 gelten nicht gegenüber Verbrauchern.

(2) Die Abtretung von Mängelgewährleistungsansprüchen ist ausgeschlossen.

(3) Ein Recht zur Aufrechnung oder Zurückbehaltung des AG hängt von einer gerichtlichen Feststellung der Aufrechnungslage bzw. schriftlichen Anerkennung der AN ab. Ausgenommen sind Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis.

 

§ 9 Verjährung

Mängelgewährleistungsansprüche verjähren mit Kenntnis des AG vorbehaltlich des § 634a BGB in 20 Monaten.

 

§ 10 Gerichtsstand/anzuwendendes Recht

(1) Der Gerichtsstand für alle sich aus dem Geschäftsverkehr zwischen den Parteien ergebenden Streitigkeiten ist der Sitz der AN. Dies gilt jedoch nur dann, wenn der AG Kaufmann i.S.d. HGB und insbesondere kein Verbraucher ist.

(2) Der Erfüllungsort ist im Zweifel am Sitz der AN. 

(3) Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern, deren Wohnsitz nicht Deutschland ist, gilt deutsches Recht nur insofern, wie ihnen dadurch keine nationalen Verbraucherrechte entzogen werden.